Die Wahl für das Dezernat III – Wirtschaft, Stadtentwicklung, Liegenschaften und Ordnungswesen ist nun wieder offen. Herr Sitte tritt überraschenderweise nicht mehr an. Daraufhin hat die FW-G einen externen Bewerber zur Wahl vorgeschlagen. Dieser ist nach Auffassung der Fraktion als fachkundiger und parteiunabhängiger Kandidat sehr geeignet. Dazu das Stadtratsmitglied Berndroth: „Wir begrüßen eine Wahl unabhängig vom Parteibuch. Möge der Bessere für unsere Stadt gewählt werden.“

Damit sich die Landeshauptstadt Mainz nachhaltig entwickeln kann, muss aus Sicht von Herrn Rosner  die Mainzer Infrastruktur deshalb als integraler Bestandteil eines schlüssigen Smart-City-Konzeptes entwickeln. 
Die FW-G schlägt damit einen Kandidaten vor, der die Wirtschaft kennt, Visionen hat und das Handwerkszeug besitzt, Strategien im kommunalpolitischen Umfeld erfolgreich umzusetzen.

Die Neuwahl der Umweltdezernentin wiederum soll noch vor der Kommunalwahl 2019 stattfinden und somit vorgezogen werden. Dazu erklären die Stadtratsmitglieder der Freien Wähler-Gemeinschaft (FW-G), Claus Berndroth und Kurt Mehler:

„So sicher wie das Amen in der Kirche wäre eine Wiederwahl von Frau Eder als Umweltdezernentin im Juni 2019 nicht – so kurz nach der Kommunalwahl. Und weil man seine Felle davonschwimmen sieht, muss ein Kunstgriff her. So wird dann einfach sang- und klanglos ein Geschäftsordnungsbeschluss herbeigeführt: Die Wahl zur Leitung der Dezernate wird kurzerhand vorgezogen. Dann stimmen auch noch die Mehrheiten“, stellt Claus Berndroth fest.

„Anstatt die terminliche Nähe zwischen Kommunal- und Dezernentenwahl korrekt einzuhalten und die demokratischen Spielregeln dahinter zu akzeptieren geht es hier wieder nur um Postenschacherei. Nicht alles, was von der Geschäftsordnung des Stadtrates gedeckt ist, zeugt gleichzeitig von einem aufrichtigen, demokratischen Politikstil.

Hintergrund:
Regulär werden Dezernenten und Dezernentinnen alle acht Jahre vom Stadtrat gewählt. Eine etwaige Wiederwahl von Frau Eder zur Umweltdezernentin wäre somit folgerichtig auf Mitte Juni 2019 anzusetzen, da sie zuvor am 15. Juni 2011 in ihr Amt gewählt worden ist.