Ein Pilotprojet auf Abwegen – Wie die Stadt Mainz Steuergelder in den Müll wirft!

Die Fraktion Freie Wähler- Gemeinschaft Mainz hat schon im Juli im Stadtrat auf das überteuerte Pilotprojet „Anti-Littering-Aktion“ hingewiesen. Werden hier nur Steuergelder verschwendet oder will die Stadt Mainz mit diesem Projekt Grünanlagen sauber halten? Es stellt sich die Frage, ob sich die Kosten nur auf eine teure PR-Aktion beziehen oder ob wirklich ein Umweltbonus entstehen könnte?

Im Juli bekam die FW-G auf diese Anfrage im Stadtrat die Antwort, dass sich die Kosten auf ca. 50 T€ belaufen, vom denen u.a. die Grill-Scouts finanziert werden. Eine PR Agentur erhält außerdem 19 T€ für diese tolle Idee.

Die FW-G Fraktion stellte fest, dass mit diesen Kosten die Reinigung für zwei Jahre bezahlt werden könnte. Umweltdezernentin Eder wies allerdings darauf hin, dass die vom Stadtrat beschlossene Aktion ein Pilotprojet sei, das auf die ganze Stadt übertragen werden solle.

Nun wird die Praxis durch die Theorie überholt. Grill-Scouts und Sauberkeit Fehlanzeige?

Die FW-G fragt, ob sich Eder bewusst ist, dass 50 T€ Steuergelder für eine fragwürdige Aktion bereitgestellt wurden.

 

Kurt Mehler

Fraktion der FREIEN WÄHLER – Gemeinschaft