In der Stadtverwaltung Mainz wird es nach Mitteilung von OB Ebling notwendig, weitere überplanmäßige Stellen zu schaffen. Die Herausforderung, sowohl in diesem als auch im Folgejahr jeweils 1000 Flüchtlinge und Asylbewerber zu betreuen und zu verwalten, kann mit dem vorhandenen Personal nicht mehr gestemmt werden.

Aus Sicht der FREIEN WÄHLER Mainz ist das grundsätzlich nachvollziehbar. „Allerdings gehe ich davon aus, dass die Kosten in Höhe von ca. 2,34 Mio. € auch durch Bundes- und Landesmittel gegenfinanziert werden“ fordert Kurt Mehler. Immerhin sollen weitere 46,5 Stellen geschaffen werden, die den Haushalt zusätzlich belasten. Denn im Vorgriff auf den folgenden Haushalts- bzw. Stellenplan sollen schon jetzt kurzfristig erforderliche Stellen besetzt werden. „Eigentlich ist es verwunderlich, dass die Mehrarbeit bisher durch das vorhandene Personal abgedeckt wurde. Dafür kann man diesen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nur danken“ stellt Mehler fest. „Sie verdienen meinen höchsten Respekt“. Insgesamt dürfe man aber darauf hoffen, dass die Mehrkosten nicht durch weitere Einsparungen, wie beispielsweise im Sozialbereich ausgeglichen werden. Trotz der desolaten Haushaltslage der Stadt geht Mehler davon aus, dass die ADD Trier den „Nachtragsstellenplan“ der Stadt akzeptiere.