Die Freie Wähler – Gemeinschaft (FW-G) fordert per Anfrage eine Stellungnahme der Stadtverwaltung zu den beiden derzeit anhängigen Klagen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) bezüglich der Abgasbelastung in der Innenstadt. Dazu äußern sich die Stadtratsmitglieder der FW-G, Claus Berndroth und Kurt Mehler:

„Es ist an der Zeit, dass die Stadtspitze endlich den Kopf aus dem Sand nimmt. Die Mainzer wollen klare Ansagen darüber, was sie in Sachen Dieselfahrverbot zu erwarten haben und wie es um konkrete Maßnahmen dagegen bestellt ist: Wann genau ist beispielsweise mit der Einhaltung der Grenzwerte für Stickstoffdioxid zu rechnen? Bis wann sollen die veralteten Diesellinienbusse aus dem Verkehr gezogen werden?“, so Berndroth.

„Zur zweiten Klage der DUH im Juli dieses Jahres hat sich die Stadt überhaupt noch nicht geäußert“, so Kurt Mehler weiter, „Wir fragen daher an, wann der Stadtrat endlich darüber informiert wird. Ebling und Eder verhalten sich hier wie das Kaninchen vor der Schlange. Das kann so nicht weitergehen.“


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