Anlässlich der Sitzung des Klimaschutzbeirates der Stadt Mainz bekräftigt die Freie Wähler – Gemeinschaft ihre Forderungen zur Elektro-Mobilität. Dazu äußert sich der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Kurt Mehler:

„Wir müssen immer wieder feststellen, dass der Stadtverwaltung der politische Wille fehlt, die E-Mobilität überall dort voranzutreiben, wo es mal nicht um Fahrräder geht. Währenddessen schwingt das Damokles-Schwert des Dieselfahrverbots unerbittlich über Mainz. Und das betrifft nicht nur Privatpersonen, sondern vor allem auch gewerblich genutzte Fahrzeuge. Damit wir dem Handwerker mit seinem diesel-betriebenen Van nicht eines Tages bitten müssen, auf das Elektrorad umzusteigen, sollten schleunigst weitere Lösungen gefunden werden.

Solche Lösungen biete die Freie Wähler – Gemeinschaft seit Jahren immer wieder an. Stets plädieren wir dafür, dass E-Bikes kein Ersatz für Elektromobilität sind. Aber die Stadtverwaltung winkt schon bei den grundsätzlichsten Anregungen ab, wie bspw. der Bereitstellung einer ausreichend dichten Ladeinfrastruktur durch ein belastbares Netzwerk von E-Tankstellen. Im städtischen Bericht zur „Handlungsstrategie Elektromobilität“ wird schwammig verkündet, was alles unternommen werden könnte und sollte. Währenddessen ist die Stadt noch nicht einmal in der Lage, die eigenen Dienstfahrzeuge umzurüsten – ebenfalls ein Antrag der FW-G, der lautlos übergangen wurde.

Aber auch beim Thema Fahrrad gibt es Ausbaupotenzial, nämlich bei einem sicheren Wegenetz zwischen den äußeren Stadtteilen und der City. Wenn schon Fokus auf Zweirad-Mobilität, dann bitte nicht nur im Stadtkern.

 

Kurt Mehler

Stadtratsmitglied und stellv. Fraktionsvorsitzender
der FREIEN WÄHLER – Gemeinschaft