Mit einer Anfrage möchte die Fraktion der Freien Wähler – Gemeinschaft (FW-G) in der kommenden Stadtratssitzung klären, wie effektiv der neue Blitzer an der A60 (Hechtsheimer Tunnel) der Gefahrenabwehr dient. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende, Claus Berndroth: 

„Viele Mainzer Autofahrer fühlen sich von dem neuen Blitzer abgezockt. Und das ist nachvollziehbar: Dass nämlich in diesem Bereich Tempo 80 gilt, wird gerade einmal 60 Meter vor der Anlage ausgeschildert. Ein Warnschild zur Radarkontrolle? Fehlanzeige. Da muss man ganz schön in die Eisen gehen, um nicht geblitzt zu werden.

Wir wollen daher zur nächsten Stadtratssitzung die Verhältnismäßigkeit dieser Standortauswahl unter die Lupe nehmen. Im Jahr 2016 soll es an diesem Streckenabschnitt zu 234 Unfällen gekommen sein. Wir möchten von der Stadtverwaltung wissen: Wie viele davon sind tatsächlich durch zu hohe Geschwindigkeit verursacht worden? Und bei wie vielen Unfällen gab es Verletze oder Tote zu beklagen bzw. wie viele reine Blechschäden gab es? Oder ist nicht ein guter Teil der Auffahrunfälle Staubedingt?“

Hintergrund:

Seit dem 7. März 2017 werden an der A60 in Fahrtrichtung Bingen kurz vor dem Hechtsheimer Tunnel Fahrzeuge geblitzt, welche die dort zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80km/h überschreiten.

 

Claus Berndroth

(Stadtratsmitglied und Fraktionsvorsitzender)

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