Unberechtigter Autoverkehr in der Mainzer Fußgängerzone: Stadtverwaltung unternimmt zu wenig

Zur heutigen Stadtratssitzung hat der Fraktion Freie Wähler – Gemeinschaft (FW-G) per Anfrage geklärt, wie die Stadt mit dem zunehmenden, unerlaubten Autoverkehr in der Innenstadt umgeht. Dazu äußert sich der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Kurt Mehler:

„Bereits seit mehreren Monaten fällt auf, dass die Fußgängerzone in der Lotharstraße, insbesondere im Bereich der Kreuzung Adolf-Kolping- Straße, regelmäßig außerhalb der zulässigen Zeiten von Kraftfahrzeugen aller Art genutzt wird. Neben Motorrädern und Privat-PKW sind es häufig Paketdienste, die die Fußgänger und Rollstuhlfahrer dort erheblich behindern. Vor allem geht davon auch eine Gefahr für ältere Menschen und Familien mit Kindern aus, die dort natürlich nicht mit Autoverkehr rechnen. Unseres Erachtens besteht hier dringender Handlungsbedarf.

Von der Stadtverwaltung ist allerdings nicht viel zu erwarten. Obwohl die Vergehen zunehmen, wird nicht mehr veranlasst, als die offenbar wenig abschreckende Verkehrsüberwachung wie gehabt weiterzuführen. Sinnvolle Maßnahmen hingegen, wie die Installation eines versenkbaren Pollers, werden aus Kostengründen und wegen angeblich fehlenden „unabweisbaren Bedarfs“ abgeschmettert. Stattdessen wird Geld für nutzlose Aktionen wie Anti-Littering im Winterhafen verschwendet. Der Stadt scheint ihr Image wichtiger zu sein als die Sicherheit der Bevölkerung.“

Kurt Mehler

Stellv. Fraktionsvorsitzender der FREIEN WÄHLER – Gemeinschaft

 

In diesem Zusammenhang verweisen wir gerne auf einen lesenswerten Artikel von Analogo.de